Mugo liebt mich!

30 09 2008

Naja… das war jetzt vielleicht eine sanfte Übertreibung, aber MuGo, das knuffelige Wesen, hat mir ein Stöckchen vor die Türe meines Blogs geschmissen, das ich in meiner bekannt neurotischen Ordnungsliebe auch aufgesammelt hab… und eigentlich sollte ich es postwendend an ihn zurückgeben…

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Anleitung:

1. Die Bloggerin, der Blogger soll das Logo auf ihrem/seinem Blog speichern.
2. Verlinke den Blog von dessen Besitzerin/Betreiber Du den Award erhalten hast.
3. Nominiere mindestens sieben weitere Blogs.
4. Verlinke diese edlen Blogs mit eigenen Blog.
5. Hinterlasse eine Nachricht auf den Blogs der Geehrten.

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Meine heimlichen Blogliebschaften sind:

1. Buchstaben über… – Eine wunderbare Frau, die mir immer wieder vor Augen führt, was es da draußen noch so alles gibt… da packt mich der Neid und lese es trotzdem so gern.

2. Die Memoiren des Josh K. Phisher – Man kann ihn lieben, man kann ihn hassen… aber ich hab mich entschieden. Punkt.

3. Jesters Insel im Netz – Bondage, Lebensweisheiten, ein geistreicher Narr, definitiv eines meiner begünstigten Blogs^^ … ich freue mich sehr, ihn bald kennenzulernen.

4. Taubenvergrämer aus Leidenschaft – Ein Lichtblick in der sich allzu ernst nehmenden Dummheit dieser Welt. Unverzichtbare Lektüre, die sich in mein Herz geschlichen hat.

5. Glumm – Lesen, genießen und eine nicht ganz gewöhnliche Denke entdecken.

6. Domenique von Sternenberg – Was soll ich zu Domenique sagen, außer dass ich sie und ihr Blog sehr schätze, sie leidenschaftlich gerne lese und ihre Meinung ja so oft teile.

7. Amante – Eine faszinierende ältere Dame mit einer scharfen Beobachtungsgabe und dem Herzen eines Kindes. Ich hoffe das es ihr gut geht, auch wenn sie gerade nur selten schreibt.

8. Social issues and stuff – Der hat diese Auszeichnung zwar bereits von MuGo bekommen, aber man kann eigentlich nicht oft genug erwähnen, wie lesenswert… und gelegentlich von spätpubertärer Psychodelik gezeichnet… dieses Blog ist.





Happy Birthday…

24 09 2008

Er fehlt mir immer noch so sehr… an jedem einzelnen Tag. Und ganz besonders an diesem, an dem ich gerne aufwachen würde und alles wäre wie früher. Als wären wir noch in unserer kleinen Wohnung über dem Fluss wohnten, die nie richtig warm wurde und in der er stundenlang in der Küche vor dem Ofen saß um seine Rezepte zu schreiben und seine Bücher zu lesen. Und ich hab immer gemault, weil er zuviel Zeit mit den Gedanken an Schokoladengitter, Schachbretttorten und Rotweineis verbracht hat, anstatt mal abzuwaschen.

Es gibt so viele Dinge, die ich hätte anders und besser machen können… aber wenigstens seinen Geburtstag habe ich nie vergessen, ihm kleine Geschenke gebastelt, das Frühstück ans Bett gebracht, furchtbare Lieder ins Ohr gesungen und versucht nicht zu meckern, wenn seine Freunde beim Feiern die halbe Küche ruiniert haben.

Happy Birthday Mika.





A hard days work…

22 09 2008

Nach einem wunderbar aufregenden Tag, den ich mit dem Eingeben einer geschätzten Million Kreditoren und Debitoren verbracht habe und eine vermutlich grenzwertig sinnvollen Statistik zur Ein- und Ausfuhr unserer bettlägrigen Patienten erstellt habe… wer will schon wissen, wie viel Frau X. gepinkelt hat, während Herr Y. 250 ml Kaffee getrunken hat… habe ich mich die ganze, ewig lange Heimfahrt durch den gestauten Stuttgarter Berufsverkehr, mit dem Gedanken beschäftigt, wie es sich wohl anfühlt, wenn Enrique Inglesias an meinen Zehen lutscht… Ob ich wohl verrückt werde?





Ivys Haushaltstipps #8

19 09 2008

Für Menschen, die gelegentlich etwas Motivation brauchen um ihre Küche tiefenzureinigen, empfehle ich dringend die Anschaffung von Mehlmotten oder ähnlichen kleinen Helfern. Diese entzückenden kleinen Tiere erhält man kostengünstig bei verschiedenen Lebensmittelhändlern, oft bekommt man auch noch ein Päckchen Reis oder biologisch abbaubares Müsli dazu.

Kaum hat man sich die possierlichen kleinen Wesen angeschafft, zeigen sie einem schnell die vergessenen Ecken der Küche, spüren verloren geglaubte Schokoladenkrümel unter dem Küchenschrank auf und beschäftigen den Hund stundenlang, in dem sie ihm graziös um die Ohren flattern. Ein weiteres Beschäftigungspotential bietet auch die Nachzucht dieser faszinierenden Tierchen, sie ist einfach, schnell und garantiert erfolgreich… also durchaus auch für Kinder geeignet.

Für die Freunde der klassischen Sisyphusarbeit haben diese freundlichen Motten auch einen enormen Vorteil, man kann sich stundenlang mit ihrer Tötung beschäftigen, ohne auch nur annähernd zu einem Ende zu gelangen. Alles in allem, ein wirklich nutzbringendes Haustier, das völlig zu Unrecht als Schädling bezeichnet wird…

Picture: Wikipedia





Just another fucking Monday…

15 09 2008

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Guten Morgen

12 09 2008

Ich finde meinen Job echt klasse, aber morgens um kurz nach 5 fehlt mir irgendwie der Glaube, dass der Tag und ich es noch bis zu einer friedlichen Koexistenz schaffen…





Stellenangebot

8 09 2008

Nach zwei segensreichen Stunden im Bad, auf Knien und mit Bürstchen und Eimerchen bewaffnet, ist mir aufgefallen, dass ich keinen Mann brauche um mir meine exaltierten sexuellen Fantasien zu erfüllen, sondern einen, der diese verfluchten Mosaiksteinchen in der Dusche regelmäßig schrubbt… und noch so ein paar andere klitzekleine Kleinigkeiten erledigt…





Prüfsteine dominanten Selbstvertrauens

6 09 2008

Ich habe ja schon ab und an erwähnt, dass eine Domme – zur Wiederholung: Eine Frau, die es schätzt, wenn man im Sinne des Wortes den Boden anbetet auf dem sie geht – nicht annähernd von Kleinmädchenfantasien, romantischen Verwirrungen oder einem etwas abwegigen Verhältnis zu Komplimenten frei ist. Um ehrlich zu sein, eine dominante Frau kann, trotz eines quasi mechanisch übersteigerten Selbstbewußtseins, genau so ein Mäuschen sein wenn sie eine Spinne sieht, wie die Nachbarin deren Vorstellung von aufregendem Sex sich auf Poppen mit Licht beschränkt.

Wenn man selbst weit vom Idealbild der großen, bösen Domina mit gestandenen 180, strengen Zügen und langen, schwarzen Haaren soweit entfernt ist wie ich… klein, rundlich, mit einem engelsgleichen Lächeln… gerade dann fragt man sich ab und an, wie man seine Dominanz so einigermaßen glaubwürdig rüberbringen soll… Stellt euch doch mal vor einen zwei Meter großen, muskelbepackten Kleiderschrank, guckt zu ihm hoch, blast eine eurer widerspenstigen Locken aus dem Gesicht und versucht ihn zu überzeugen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, vor euch auf die Knie zu sinken. Ich kann euch sagen… das ist nicht einfach.

Wenn es dann geschafft ist, diesen Klotz von Mann, der dir körperlich so überlegen ist, wie Vladimir Klitschko einem Suppenhuhn, durch deine Stimme, schieren Willen und eher unglaubwürdigen Drohungen auf den Boden zu zwingen und du dich grad hingebungsvoll seinem Hintern zuwendest… dann ist es ein herber Schlag für dein Selbstvertrauen, wenn deine Freundin vorbeischlendert und meint: „Schatz… du haust wie ein Mädchen.“

Auch wenn man mit den Jahren lernt mit der eigenen Unzulänglichkeit und einer notorischen Unfallneigung zu leben… es erschüttert einen irgendwann einfach nicht mehr, wenn man sich mal selbst die Gerte auf die Pfoten haut… es gibt dennoch diese gar nicht seltenen Episoden, in denen das mühsam erarbeitete Selbstvertrauen als Domme erschüttert wird. Diese lichten Augenblicke, in denen man sich fragt, ob es nicht damals besser gewesen wäre, den Freund nicht ans Bett zu fesseln, sondern einfach mal die Nummer mit dem Licht zu versuchen.

Es sind diese Momente, das pikierte Naserümpfen deines Subs – wir erinnern uns: Mann der den besagten Boden anbetet – wenn er fragt, ob er deine ganzen Tag in Turnschuhen steckenden Füße jetzt küssen oder doch lieber waschen soll, in denen du nichts mehr zu sagen weißt. Es ist der Augenblick, in dem du feststellst, dass du gerade deinen Schal versehentlich in das kunstvolle Bondage eingeflochten hast, obwohl er dir noch um den Hals hängt… die abgrundtiefe Fassungslosigkeit, wenn ein Mann dir erzählt, deine Pussy zu lecken sei in-ter-es-sant und das irritierte Staunen, wenn er dir mit deinem Lipgloss aus deiner Handtasche plötzlich völlig selbstverständlich und nebenbei Herzchen auf den Arm malt… das sind die echten und unvermeidbaren Prüfsteine meines Selbstverständnisses, die mir gelegentlich den Kopf gerade rücken.

Und ganz ehrlich… ich würde auch nicht darauf verzichten wollen…





Blöd

3 09 2008

Kann mir bitte mal jemand aufs Maul hauen? Ich bin ab und an so rotzedoof, dass es wehtut, da wäre das eine gelungene Abwechslung… Wie kann ich nur so unendlich blöd sein, nach wundervollen eineinhalb Jahren der Enthaltsamkeit, wieder zu rauchen?

Grundgütiger… ich gehöre gefesselt und geknebelt, bis ich diese völlig sinnlose und noch dazu unglaublich idiotische Unart wieder abgelegt habe… Freiwillige dürfen sich gerne melden.