Pornoküken

13 12 2009

Parental Advisory: Dieser Beitrag ist trotz seines Inhaltes für Minderjährige geeignet, unter 12jährige dürften ihn schlicht nicht verstehen. Sollten Sie selbst über 16 sein und diesen Beitrag nicht verstehen, sollten Sie Ihre Kinder lieber von der Schule oder auf der Straße aufklären lassen.

Nachdem ich mich gestern… aus mehr oder weniger wissenschaftlichem Interesse natürlich… mit einer Sparte der Pornographie beschäftigt habe, die mir bislang völlig neu war, möchte ich meine gewonnenen Erkenntnisse mitteilen. Wir reden über den hundsgewöhnlichen Feld-Wald-und-Wiesen-Porno, der mir… einem glücklichen Stern sei gedankt… bislang nicht geläufig war, da ich ausschließlich BDSM-Pornos  angeguckt hab. Nur um die Filmartikel in der Wikipedia zu vervollständigen… is klar. Wer solche nicht kennt, dem sei gesagt… dort wird eher selten das getan, wofür Pornos eigentlich bekannt sind.

Die sogenannten Homemades oder Amateurfilmchen haben es mir bei meiner Studie besonders angetan. Semiprofessionelle Darsteller und Darstellerinnen leben dabei vor der in gediegen gehalteten Wohnwand aus Gelsenkirchener Barock (deutsche Filme) oder im entzückenden pink-goldenen Schlafzimmer (amerikanische Filme) ihr Sexualleben vor einer Kamera aus. Allein die Betrachtung des Hintergrundes, des “Sets”, anhand dessen man das Herstellungsland des Streifens, den sozialen Status und das Bildungsniveau der Darsteller ablesen kann, ist schon eine nähere Beleutung wert…

Apropos… Beleuchtung scheint in einigen Fällen generell nicht ganz einfach zu sein… harte Schlagschatten, die auf die Verwendung eines handelsüblichen Baustahlers hinweisen, kommen doch etwas häufiger vor… ebenso scheint es quasi unmöglich zu sein, eine Frau beim Liebesakt mit ihrem Vibrator (oder sonstiger seltsamer Gegenstände) zu filmen, ohne einen Schatten des Kameramannes ins Bild zu bringen… über Outdooraufnahmen decke ich in diesem Fall aus Pietät einen Mantel des Schweigens… Gesichter oder Popos können bei voller Sonne wirklich grauenhafte Falten schlagen.

Wenn der geneigte Zuschauer dann den etwa 90 Prozent der Filmdauer währenden Akt hinter sich gebracht hat… als BDSMlerin verleihe ich den meisten Aktionen dabei das Prädikat: “Was ich über langweiligen Sex nie wissen wollte” wartet das heißersehnte Finale… zumindest klingen die diversen lautmalerischen Äusserungen der Darstellerinnen so, als wären sie froh und dankbar, wenn der Kerl endlich zu einem Ende kommt. Im Sinne des Wortes.

Natürlich ist es dramaturgisch unabdingbar, dass auch der Zuschauer dieses feuchte Ende erleben kann… wie wir Frauen wissen, einen Orgasmus der im Körper stattfindet, kann man prima vortäuschen… also muss der Protagonist sein bestes Stück der Kamera entsprechend präsentieren… Körperöffnungen wären in jeder Hinsicht kontraindiziert. In vielen Fällen findet das Finale des Films ganz unzeremoniell auf einem gerade verfügbaren Körperteil, vorzugsweise einem der sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau statt… aber viele der Kreativen beglücken uns mit einem ganz anderen Abschluß, der sich vermutlich mangels Alternativen ebenfalls recht häufig wiederholt.

Diesem speziellen Ende, respektive den Damen, die solches erst möglich machen, ist auch dieser Beitrag gewidmet. Sie knien sich… in manchen Fällen formvollendet… vor den Herren, der sein bestes Stück wie besessen für einen guten Ausklang vorbereitet. Ganz großes Tennis, wirklich. Die kniende Holde, leicht zerzaust, starrt dabei wie gebannt auf den Ausgangspunkt des zu Erwartenden und… sperrt erwartungsvoll den Schnabel auf.

Die  Assoziation zu Vogeljungen, die begierig die Ankunft der Mutter und vorallem des ersehnten Futters erwarten, überfiel mich aus dem Hinterhalt… war aber so mächtig, dass ich in allen weiteren Filmen nur noch mit Mühe einen Hauch Ernsthaftigkeit an dieser Stelle simulieren konnte. Richtig wirkungsvoll wird es aber erst bei Filmen, in denen drei Darstellerinnen am Ende um ihr Mundvoll Leckerle Papa Vogel betteln… Himmel muß Sex Spaß machen…





Bondage – Theorie und Praxis

1 08 2009

Nachdem ich in typisch amerikanisch-pragmatischer Manier den wunderbar willfährigen Mann mit einem mehr als hingeschluderten Seil verschnürt hatte,  schaut er kopfschüttelnd auf mein Werk…

W.: Und du bist sicher, dass du den Bondageartikel in der Wikipedia lesenswert geschrieben hast?
Ivy: <nickt> Jepp, hab ich.
W.: Du solltest den Artikel vielleicht noch mal lesen…





Bondage in the morning…

5 02 2009

Keine Frage, es macht einen deutlichen Unterschied im Spannungsbogen, ob man ein erotisches Szenario mit Schlagermusik oder Ravel unterlegt… aber wieso nicht mal handgemachte Musik mit nachvollziehbaren Texten versuchen? Alternatives gibts von  Go Cat Dave… den ich nicht nur SMlern wärmstens an Herz legen möchte… Fuck conformity.

Cut out my circulation? – Yessir!





Prüfsteine dominanten Selbstvertrauens

6 09 2008

Ich habe ja schon ab und an erwähnt, dass eine Domme – zur Wiederholung: Eine Frau, die es schätzt, wenn man im Sinne des Wortes den Boden anbetet auf dem sie geht – nicht annähernd von Kleinmädchenfantasien, romantischen Verwirrungen oder einem etwas abwegigen Verhältnis zu Komplimenten frei ist. Um ehrlich zu sein, eine dominante Frau kann, trotz eines quasi mechanisch übersteigerten Selbstbewußtseins, genau so ein Mäuschen sein wenn sie eine Spinne sieht, wie die Nachbarin deren Vorstellung von aufregendem Sex sich auf Poppen mit Licht beschränkt.

Wenn man selbst weit vom Idealbild der großen, bösen Domina mit gestandenen 180, strengen Zügen und langen, schwarzen Haaren soweit entfernt ist wie ich… klein, rundlich, mit einem engelsgleichen Lächeln… gerade dann fragt man sich ab und an, wie man seine Dominanz so einigermaßen glaubwürdig rüberbringen soll… Stellt euch doch mal vor einen zwei Meter großen, muskelbepackten Kleiderschrank, guckt zu ihm hoch, blast eine eurer widerspenstigen Locken aus dem Gesicht und versucht ihn zu überzeugen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, vor euch auf die Knie zu sinken. Ich kann euch sagen… das ist nicht einfach.

Wenn es dann geschafft ist, diesen Klotz von Mann, der dir körperlich so überlegen ist, wie Vladimir Klitschko einem Suppenhuhn, durch deine Stimme, schieren Willen und eher unglaubwürdigen Drohungen auf den Boden zu zwingen und du dich grad hingebungsvoll seinem Hintern zuwendest… dann ist es ein herber Schlag für dein Selbstvertrauen, wenn deine Freundin vorbeischlendert und meint: “Schatz… du haust wie ein Mädchen.”

Auch wenn man mit den Jahren lernt mit der eigenen Unzulänglichkeit und einer notorischen Unfallneigung zu leben… es erschüttert einen irgendwann einfach nicht mehr, wenn man sich mal selbst die Gerte auf die Pfoten haut… es gibt dennoch diese gar nicht seltenen Episoden, in denen das mühsam erarbeitete Selbstvertrauen als Domme erschüttert wird. Diese lichten Augenblicke, in denen man sich fragt, ob es nicht damals besser gewesen wäre, den Freund nicht ans Bett zu fesseln, sondern einfach mal die Nummer mit dem Licht zu versuchen.

Es sind diese Momente, das pikierte Naserümpfen deines Subs – wir erinnern uns: Mann der den besagten Boden anbetet – wenn er fragt, ob er deine ganzen Tag in Turnschuhen steckenden Füße jetzt küssen oder doch lieber waschen soll, in denen du nichts mehr zu sagen weißt. Es ist der Augenblick, in dem du feststellst, dass du gerade deinen Schal versehentlich in das kunstvolle Bondage eingeflochten hast, obwohl er dir noch um den Hals hängt… die abgrundtiefe Fassungslosigkeit, wenn ein Mann dir erzählt, deine Pussy zu lecken sei in-ter-es-sant und das irritierte Staunen, wenn er dir mit deinem Lipgloss aus deiner Handtasche plötzlich völlig selbstverständlich und nebenbei Herzchen auf den Arm malt… das sind die echten und unvermeidbaren Prüfsteine meines Selbstverständnisses, die mir gelegentlich den Kopf gerade rücken.

Und ganz ehrlich… ich würde auch nicht darauf verzichten wollen…





Dominantes Charisma

26 08 2008

Es heißt ja eine dominante Ausstrahlung hat nichts mit den Klamotten zu tun…

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Schau mer mal…





FemDom-Art: Damals III

1 03 2008

Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Schweinkram:

Wie versprochen eine der wunderbaren Arbeiten von Hata Delhi aus dem Jahre 1920 – typisch für diese Zeit und doch stellt sich die Frage wie akzeptiert diese Art Kunst damals wohl war…

Hata Delhi




FemDom-Art: Damals II

28 01 2008

Heut gibts mal wieder ein neues historisches Bildchen aus der wunderbaren Welt des FemDom… von Rudolf Schlichter, einem württembergischen Maler der 1890 in Calw geboren wurde und in Stuttgart und Karlsruhe das Malen lernte. Die 1920er waren Dada, der Rudolf auch… und seine Freundin war eine Nutte – Schwaben sind manchmal überraschend anders…

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Awful year to be a virgin

18 01 2008

Beim Schreiben über die Volleyballszene aus ‘Top Gun’ ( und Hören des Soundtracks ) ist mir aufgefallen, dass 1986 wirklich eines der besten Jahre überhaupt war… filmtechnisch aber vor allem pubertär gesehen. Das Schlimmste hatte ich hinter mir und konnte mich voll und ganz auf den Unsinn konzentrieren, den meine Hormone so zu bieten hatten. Geile Zeit.

Manche Filme hab ich in äußert lebhafter Erinnerung… eines der Highlights war, dass meine Freundin einen großen Bruder hatte, der für uns 9 1/2 Wochen im O-Ton besorgt hat… schliesslich war es damals in einer schwäbischen Kleinstadt undenkbar, dass wir Mädels einfach Schmuddelfilme im Kino angucken. Kinos waren damals kleiner. In Mühlacker noch mit Plüschsesseln, Tischchen und Aschenbechern. Rauchen durften wir, aber das hätten sie uns niemals sehen lassen.

Unzensiert. SM. Schweinkram. Ficken im Regen auf der nassen Treppe. Mit Mickey Rourke. Skandal. Strapse, Augenbinden, Gerten und Handschellen. Mit Essen und Eiswürfeln spielen. Halligallidrecksaufest. Und erst die Szene in der es sich die schnuckelige Kim selber macht… Heilige Maria.

Heiß… und heiß war mir auch, als ich den Film das erste Mal sah… auf einer Party… mit reichlich grüne Witwe intus… im Wohnzimmer der Eltern meiner Freundin… auf deren echt hässlicher 70er Jahre Velourcouch… an meine Freundin gekuschelt… mit meinem bildschönen arabischen Freund zwischen meinen Beinen auf dem Boden sitzend… und Mickey Rourke lässt Kim Basinger strippen…

Wirklich ein schlechtes Jahr um Jungfrau sein zu wollen…

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Ach ja… Dita von Teese

17 01 2008

Die schönste aller Fetischmäuschen aus der Frühzeit der Dominaverwurstung ist immer noch Frau Schmidt… sie hat auch den besseren Soundtrack. Opernball… pff

Der Koch, Roland würde Frau Schmidt bestimmt mögen…
oder brauchen…
erziehungstechnisch gesehen…
unpolitisch natürlich…





Bondage – Special Act

9 01 2008
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Ich mag Fotos aus dem Genre BDSM ja nicht wirklich, sie schränken meine Fantasie zu sehr ein… aber dieses Bild ist eine Ausnahme. Ich habe es vor einiger Zeit gefunden und gestern in den Untiefen meines Laptops wiederentdeckt, kann mich aber nicht erinnern, von wem es denn stammte.


Ich habe ein leises Deja-vue was Roman Kasperski betrifft, einen der wenigen Fotographen, dessen Bilder ich mir überhaupt ansehe… seine Website ist übrigens auch für diejenigen geeignet, die mit der bildlichen Darstellung meiner originären Leidenschaften überfordert wären… aber sinnlich-erotische und sanft angefetischte Fotos mögen.








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