Parental Advisory: Dieser Beitrag ist trotz seines Inhaltes für Minderjährige geeignet, unter 12jährige dürften ihn schlicht nicht verstehen. Sollten Sie selbst über 16 sein und diesen Beitrag nicht verstehen, sollten Sie Ihre Kinder lieber von der Schule oder auf der Straße aufklären lassen.
Nachdem ich mich gestern… aus mehr oder weniger wissenschaftlichem Interesse natürlich… mit einer Sparte der Pornographie beschäftigt habe, die mir bislang völlig neu war, möchte ich meine gewonnenen Erkenntnisse mitteilen. Wir reden über den hundsgewöhnlichen Feld-Wald-und-Wiesen-Porno, der mir… einem glücklichen Stern sei gedankt… bislang nicht geläufig war, da ich ausschließlich BDSM-Pornos angeguckt hab. Nur um die Filmartikel in der Wikipedia zu vervollständigen… is klar. Wer solche nicht kennt, dem sei gesagt… dort wird eher selten das getan, wofür Pornos eigentlich bekannt sind.
Die sogenannten Homemades oder Amateurfilmchen haben es mir bei meiner Studie besonders angetan. Semiprofessionelle Darsteller und Darstellerinnen leben dabei vor der in gediegen gehalteten Wohnwand aus Gelsenkirchener Barock (deutsche Filme) oder im entzückenden pink-goldenen Schlafzimmer (amerikanische Filme) ihr Sexualleben vor einer Kamera aus. Allein die Betrachtung des Hintergrundes, des “Sets”, anhand dessen man das Herstellungsland des Streifens, den sozialen Status und das Bildungsniveau der Darsteller ablesen kann, ist schon eine nähere Beleutung wert…
Apropos… Beleuchtung scheint in einigen Fällen generell nicht ganz einfach zu sein… harte Schlagschatten, die auf die Verwendung eines handelsüblichen Baustahlers hinweisen, kommen doch etwas häufiger vor… ebenso scheint es quasi unmöglich zu sein, eine Frau beim Liebesakt mit ihrem Vibrator (oder sonstiger seltsamer Gegenstände) zu filmen, ohne einen Schatten des Kameramannes ins Bild zu bringen… über Outdooraufnahmen decke ich in diesem Fall aus Pietät einen Mantel des Schweigens… Gesichter oder Popos können bei voller Sonne wirklich grauenhafte Falten schlagen.
Wenn der geneigte Zuschauer dann den etwa 90 Prozent der Filmdauer währenden Akt hinter sich gebracht hat… als BDSMlerin verleihe ich den meisten Aktionen dabei das Prädikat: “Was ich über langweiligen Sex nie wissen wollte” wartet das heißersehnte Finale… zumindest klingen die diversen lautmalerischen Äusserungen der Darstellerinnen so, als wären sie froh und dankbar, wenn der Kerl endlich zu einem Ende kommt. Im Sinne des Wortes.
Natürlich ist es dramaturgisch unabdingbar, dass auch der Zuschauer dieses feuchte Ende erleben kann… wie wir Frauen wissen, einen Orgasmus der im Körper stattfindet, kann man prima vortäuschen… also muss der Protagonist sein bestes Stück der Kamera entsprechend präsentieren… Körperöffnungen wären in jeder Hinsicht kontraindiziert. In vielen Fällen findet das Finale des Films ganz unzeremoniell auf einem gerade verfügbaren Körperteil, vorzugsweise einem der sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau statt… aber viele der Kreativen beglücken uns mit einem ganz anderen Abschluß, der sich vermutlich mangels Alternativen ebenfalls recht häufig wiederholt.
Diesem speziellen Ende, respektive den Damen, die solches erst möglich machen, ist auch dieser Beitrag gewidmet. Sie knien sich… in manchen Fällen formvollendet… vor den Herren, der sein bestes Stück wie besessen für einen guten Ausklang vorbereitet. Ganz großes Tennis, wirklich. Die kniende Holde, leicht zerzaust, starrt dabei wie gebannt auf den Ausgangspunkt des zu Erwartenden und… sperrt erwartungsvoll den Schnabel auf.
Die Assoziation zu Vogeljungen, die begierig die Ankunft der Mutter und vorallem des ersehnten Futters erwarten, überfiel mich aus dem Hinterhalt… war aber so mächtig, dass ich in allen weiteren Filmen nur noch mit Mühe einen Hauch Ernsthaftigkeit an dieser Stelle simulieren konnte. Richtig wirkungsvoll wird es aber erst bei Filmen, in denen drei Darstellerinnen am Ende um ihr Mundvoll Leckerle Papa Vogel betteln… Himmel muß Sex Spaß machen…

Wenn ich an Neas denke, fallen mir die vielen kleinen Dinge ein, die ich bei ihr gelernt habe. Das Fleisch nicht aus Supermarktregalen stammt, sondern von dem entzückenden kleinen Schwein, das ich gefüttert und gekrault habe. Sie hat mir gezeigt, wie man eine Kuh melkt, wie man die Hühner des Nachbarn verscheucht und wie man Schüttelbrot und Speck macht. Ich habe von ihr gelernt, das Rotwein auch aus schlichten Gläsern hervorragend schmeckt, wenn die Gesellschaft stimmt und eine Stunde auf der Treppe vor dem Haus mit Blick auf die Berge Frieden definiert. Aber… müßige Hände sind des Teufels Spießgesellen – ein Glaube, den sie zu meinem gelegentlichen Leidwesen mit einer der anderen wichtigen Frauen meines Lebens, Sr. M. Consulatrix, geteilt hat.
Und am Ende taucht wieder dieses Wort auf… schlüpfrig… ist das ein schlüpfrig im Sinne von feucht, glitschig, nass? Dann könnte ich vielleicht ja doch eine Meinung dazu haben… oder zumindest eine weitere Assoziation, die sich aber gesellschaftskonform als etwas unangemessen erweisen dürfte… Wenn es um die Wäsche geht – den guten alten Schlüpfer – dann will ich gar nicht drüber nachdenken, was mir dazu für Bilder in den Kopf kommen… Ein Grund wieso diese Frivol-Sache nach dieser Herleitung auf mich nicht zutreffen kann, erschliesst sich aber daraus… meine Leidenschaft für Dessous… ich würde in etwas, dass man als Schlüpfer bezeichnet, nicht mal begraben werden wollen. Ganz sicher nicht.
Das meine Mom zu der Wohnung meinte: “Naja… irgendwie passt sie zu dir… und vermutlich nur zu dir”, tut meiner Freude keinen Abbruch. Sie denkt allerdings, das ein Wohnumfeld in dem viele Ausländer wohnen eher suboptimal ist… sie hat sich weitere Bemerkungen nach meinen Hinweis auf meine Staatsbürgerschaft klugerweise verkniffen… das sie so ihre eigenen Ansichten dazu hat, das man freiwillig im Erdgeschoß in einer “terroristenverseuchten Gegend” lebt, konnte sie allerdings nicht verheimlichen. Auch nicht das sie drei Meter hohe Räume, die mit insgesamt nur einem Heizkörper beheizt werden, eher unwirtschaftlich findet. Das die komplette Wohnung renovierungsbedürftig ist, brauche ich an dieser Stelle wohl kaum zu erwähnen…



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