Großbanken featuring Damenhygiene

Eines Nachts war ich ganz zufällig in den verlassenen Büroräumen einer großen deutschen Bank. Und weil man ja nachts mehr Zeit und vor allem mehr Freiheit hat durch die Räume zu schleichen, kam ich auch an der Türe einer Damentoilette vorbei… und da habe ich folgende, für die Bürokratie einer international agierenden Bank sicher tragende und von der Firmenleitung unterzeichnete Personalinformation gefunden:

Bank

Ist es nicht irgendwie peinlich für einen Multimilliardenkonzern einzugestehen, dass sich die Firmenleitung ernsthaft mit der ästhetischen Entsorgung von Damenhygieneartikeln auseinandersetzt und das dann auch noch auf der Toilette verkündet ? Was ist geschehen, dass man nicht einfach so einen geeigneten Mülleimer

 

( Für diejenigen, die noch nie einen neuzeitlichen Hygieneeimer gesehen haben, die Dinger sind nur unwesentlich kleiner wie ein Klavier und stehen prinzipiell so, dass man sie anrempelt ) aufs Klo stellen kann, in der Hoffnung, dass die betroffenen Frauen diesen dann auch entdecken ? Musste die Firmenleitung das unterschreiben, weil eine ihrer fehlgeleiteten Mitarbeiterinnen gegen die unappetitliche Verwendung normaler Eimer geklagt hat ? Oder hat eine der

Vorstandssekretärinnen ihrem Chef gesteckt, dass sie ihren Hygienefimmel befriedigt wissen will ?

 

Und welche Frau benutzt eigentlich noch Watte ?

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7 Gedanken zu “Großbanken featuring Damenhygiene

  1. taubenhaucher schreibt:

    „Und welche Frau benutzt eigentlich noch Watte ?“

    Das war auch mein erster Gedanke. Watte, eckelige Vorstellung.

    Ich stimme Dir da auch zu, es ist nicht nur irgendwie, sondern äußerst peinlich.

    Aber ein Wort zu den Eimern und ich bin keine Angestellte dieser oder einer anderen großen Bank 😉
    In Einkaufzentren o.ä. gibt es diese Ungetüme von Hygieneeimern. Aber, da wo ich arbeite (ö.D.) leben wir in der Steinzeit. Dort gibt es Miniminiminitreteimer, um solche Dinge loszuwerden. Man beachte aber dabei, das die urault sind und eigentlich gar nicht mehr funktionieren. Also stets offen stehen, falls nicht eine gute Seele den Deckel mit der Hand runterdrückt. Auch sind die Müllbeutel viel zu groß, dass fast der ganze Raum des Eimers voll ist. Also das Zudrücken nicht wirklich was bringt.

    Kleiner Einschub: Ich rempel auch immer den Mülleimer oder die Klorollenhalter an. Ich ärgere mich immer über öffentlichen Toiletten, dass sie so klein sind und die Türen nach innen aufgehen (blöde Vorschriften). Will man doch tunlichst den Kontakt mit der Toilettenschüssel vermeiden und rafft alles was man so hat zusammen und muss sich dann beim rein und rausgehen verbiegen, um nichts zu berühren. Oder bin ich da nur so …

    Lange Rede kurzer Sinn. Klar muss man über solche Zettel und über die Zuständigkeiten (Firmenleitung) schmunzeln, sehr sogar, aber das wäre für mich das Paradies. Entlich schöne große Eimer für … äh, jedenfalls nicht für Watte!!!

    Fazit: In der Firmenleitung sitzt eine Frau

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  2. Ivy schreibt:

    Dein letzter Satz offenbart eine völlig neue Option…

    Nee… nicht nur du hast das Ich-will-hier-nur-pinkeln-aber-bitte-nichts-berühren-Problem, ich hab das eindeutig auch. Vielleicht sollte ich Zettel mit der Bitte, die Klos doch einfach größer zu bauen, drucken und des Nächtens verteilen. Und bei der Gelegenheit erklär ich denen das auch gleich mit der Watte…

    Übrigens gibt es in einer Behörde in der ich zufällig auch schon rumgestolpert bin^^ auf den Besuchertoiletten die „guten“ Eimer und auf den Personaltoiletten die Minitreteimer aus Vorkriegszeiten… irgendwie ist das auch peinlich für die „Firmenleitung“…

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  3. taubenhaucher schreibt:

    Genauso sieht es aus, peinlich meine ich.

    Auch könnte man, by the way, ohne weiteres über die Ästhetik einer Klobürste philosophieren, die in diesen Etablissements gereicht wird.

    Oder über die wunderbare Einführung von Bewegungsmeldern auf den Klos. So weit so gut, nur sollte doch wirklich jede Kabine einbezogen werden. Aber mit Nichten, da geht dann einfach das Licht aus und man muss freundlich mit der Hand winken, damit das verdammte Licht wieder angeht.

    Das mutet bei dem wirklich tragischen Vorfall einer Sitzung, wo man seinen Darm sowieso dauerverflucht, dass er nicht noch die kurze Zeit, bis man zu Hause ist, warten konnte, doch schon fast komisch an.

    Klar im Vorteil ist der, der einen Schirm zur Hand hat, aber bitte nicht mit der Klobürste verwechseln (würg)

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  4. Ivy schreibt:

    Ich liebe diese Bewegungsmelder… das erinnert mich an die Spielchen in der Pubertät, als die achsowitzigen Jungs im Mädchenklo immer das Licht ausgeschaltet haben – nur leider half da die Fuchtelei garnix ^^

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  5. taubenhaucher schreibt:

    Ich sehe sie gerade jetzt vor mir.

    Wie sie sich mit stolz geschwellter Brust davon stehlen, und sich dann hinter der nächsten Ecke in ihrer Ausschmückung dieser wirklich waghalsigen Tat überbieten.

    Um dann doch im nächsten Moment in wirklich uncooles Kichern auszubrechen, sich umsehen, ob es auch keiner gesehen hat und wirklich sehr erwachsen in die Klasse schreiten.

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