Dan Simmons – Sommer der Nacht

Storyboard: Als in der idyllischen amerikanischen Kleinstadt ein Kind verschwindet, freuen sich Mike, Lawrence, Dale, Duane,… Sommer der Nachtgerade auf den Beginn der Sommerferien – wie jedes Jahr. Als ihnen aber ein Soldat aus dem 1. Weltkrieg erscheint, Schatten lebendig werden und der Abdeckereilaster versucht sie zu töten, wird ihnen klar, dass nichts so sein wird, wie in den Jahren zuvor… Alles Unheil scheint von dem alten Schulhaus auszugehen und die Jungs versuchen, nicht ganz ohne Verluste, sich dem Bösem in den Weg zu stellen.

 

Meine Meinung: Ob die Ähnlichkeit mit Stephen Kings „Es“ beabsichtigt sind oder Simmons einfach nur Archetypen bedient ist mir persönlich egal. Mir gefällt die atmosphärisch dichte Schilderung einer Kleinstadt in den 1960er und die Charakterzeichnung der Hauptdarsteller wirklich gut, auch wenn die Geschichte nur langsam an Spannung zunimmt. Am Ende bleiben einige Fragen offen, wahrscheinlich nur Kleinigkeiten, aber ich bin ja da manchmal ein bisschen zickig. Vermutlich wäre es auch ohne den einen oder anderen Handlungsstrang eine prima Geschichte geworden… trotzdem ist für mich ein gelungener Horrorroman mit reichlich Ekelfaktor und wenn man es genau nimmt auch ein gelungener nostalgischer Rückblick auf das Amerika der 60er Jahre.

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