Classical Geographic – Scandinavia

or Let’s have sex with a norwegian cello

Auf unserer Reise durch die Welt der klassischen Musik besuchen wir zunächst den Norden, dankenswerter Weise ist man da schnell durch damit, denn die gehören alle irgendwie zu den europäischen Exoten. Der einfache Grund für diesen Umstand ist… da oben lebte es sich in der Zeit vor dem täglichen Fährverkehr etwas einsam und man war nicht wirklich so mittenmang im europäischen Austausch, vielleicht wars ohne Zentralheizung auch eikartenfach oft zu kalt zum Klavierspielen… das könnte wiederum der Grund sein, dass man den nordischen Frauen andere wichtige Fähigkeiten nachsagt… also zumindest die Schwedinnen sollen… Ja, ich komm vom Thema ab.

Also in Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und Island ( wo sollte man das sonst dazu zählen ? ) war lange Zeit musikalisch eher Rustikales angesagt, allerdings haben insbesondere die Schweden kurzerhand die selbstkomponierte Klassik übersprungen und wurden eine wirklich bemerkenswerte Nation von Jazzern ( ich konnte mir ‚Swinger‘ jetzt wirklich nur knapp verkneifen ).

Danach kam ABBA.

Den Dänen, Isländern, Finnen erging es nicht wesentlich anders, auch wenn sie ab und an eigene Komponisten hervorgebracht haben… und trotzdem nicht bei Ace of Base gelandet sind. Nur das malerische Norwegen hatte mit Edvard Grieg Mitte des 19 Jahrhunderts einen der Superstars der romantischen Klassik. Der Gutste ( hat in Leipzsch gelernt ) wird mit Sicherheit noch mal erwähnt… aber vorweg : Sein Bestreben die norwegische Seele, die Volksmusik und die typischen Motive in die Musik einzubringen macht eines seiner Stücke zu meinem Repräsentanten Skandinaviens… ich glaub, so klingt ein Fjord wenn er gute Laune hat.

Es gibt verschiedene Versionen des Titels, diese hier ist ausnahmsweise nicht für E-Gitarre adaptiert sondern für… tadaaa… Cello, Metal-Cellisten besser gesagt… und nach Jahren die ich hinter einem Cello gesessen bin, kann ich guten Gewissens sagen… die Jungs spielen nicht, die haben Sex mit ihrem Instrument.

Apocalyptica – ‚Hall of the Mountain King‘ / Peer Gynt von Edvard Grieg


Hier eine bessere, aber nicht so powervolle ( Studio-) Version mit einem süssen Video, das auch gleich die Geschichte mit Knetmännchen erzählt…

Und der Ordnung halber einmal mit Partitur und klassischer Umsetzung

Lehrreiches: Grieg schreibt sich EdVard und nicht EdWard, Ace of Base kommt aus Schweden und neben schwedischen Pornos ist ABBA der Exportschlager der Nation. Ivy hatte Cellounterricht und für Spaceman: Das Zitat „Norway… the land of black metal“ stammt von einem finnischen Cellisten.

Reiseroute
<<< Auftakt … Russia >>>

12 Gedanken zu “Classical Geographic – Scandinavia

  1. tamlin schreibt:

    Och… Ich denke mal, so wie die Finger beim Spielen fliegen, kann jeder, der (ausser dem Instrumen) Sex mit Ihnen hat, sich glücklich schätzen🙂

    Peer Gynt… Ein ewiger Klassiker und eines der schönsten Stücke Musik…. Genauso Powervoll wie die Planeten von Holst…. Ich liebe das Teil, die Version kannte ich noch gar nicht, aber ich glaube, ich muss mal ein bisschen Apocalyptica stöbern gehen…

    Kraftvollen Sonntag!

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  2. Ivy schreibt:

    Danke, den wünsch ich dir auch🙂

    Eines meiner Favs von Apocalyptica ist ‚Quutamo’… aber Herr Hase kriegt ja immer Schreikrämpfe wenn ich nur an Apocalyptica denk… das ist vermutlich Fingerneid^^

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