Patricia Cornwell – Postmortem & Cause of Death

Zwei Bücher auf einmal – Ivy wird faul… aber das erste habe ich schon mal gelesen und das andere hatte ich direkt nach dem Kauf an meine Mum ausgeliehen, wo ich es jetzt nach 7 oder 8 Jahren aus dem Bücherregal gefischt habe. Die hatte die tatsächlich hinter anderen Büchern versteckt. Also hab ich jetzt beide nochmal, bzw. erstmals gelesen.

Storyboard: Postmortem (1990) – Der erste Band der Reihe um die leitende Gerichtsmedizinerin im Bezirk Richmond, Virgina Kay Scarpetta. Als Einzelgängerin und Frau muss sie sich in einer Männerwelt von Polizisten und FBI-Agenten durchsetzen. Dabei reicht es ihr nicht, nur ihrem Job nachzugehen, sondern sie möchte mehr für die nicht selten grausam zugerichteten Leichen tun, die ihr auf den Tisch kommen. Gemeinsam mit dem mürrischen Polizisten Marino versucht Scarpetta, zum Leidwesen vieler anderer Polizisten sich aktiv in die Ermittlungen einzubringen. Natürlich gerät sie dabei selbst in Gefahr. In ihrem ersten Fall jagt sie einen Mörder, der in schöner Regelmässigkeit Samstag morgens zuschlägt und scheinbar wahllos Frauen tötet. Das Buch bleibt nicht immer unter der Ekelgrenze, aber mit einem starken Magen kann man richtig Spass an den Obduktionsbeschreibungen und der Verfolgungsjagd haben.

Cause of death – Band 6 oder 7 der Scarpetta-Reihe. Die Gute sucht auf gewohnt ungewöhnliche Weise gemeinsam mit Polizist Marino und ihrer Nichte Lucy nach dem Mörder des Gerichtsreporters Eddings, der am Neujahrs Abend im vereisten Fluß nahe einer Schiffverschrottungsanalge gefunden wird. Wie immer hilft es, nicht besonders zimperlich bei etwas eindrücklichen Beschreibungen der Verwesungsstadien zu sein.

Meine Meinung: Der Erzählstil Cornwells ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald man sich an die Ich-Perspektive gewöhnt hat, ist es aussergewöhnlich einfach, sich mit der Protagonistin zu identifizieren. Ich persönlich hab nichts gegen sehr detailnahe Beschreibungen von den kleinen Tieren die sich auf dem menschlichen Körper nach seinem Tod tummeln, aber manches Mal dachte ich schon: Igitt. Aber das war durchaus ein positives Igitt, denn die Beschreibungen der kriminaltechnischen Untersuchungen machen diese Bücher erst so richtig spannend. Kann man lesen… muss man aber nicht, allerdings empfehle ich sehr eindringlich das erste Buch der Reihe zuerst und es wenn möglich in der englischen Originalfassung zu lesen.

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