Classical Geographic – Austria

or French disease – Punks die young

Nach unserem kleinen Ausflug in die sexuellen Abgründe des 18ten Jahrhunderts und einem geistigen Schubser die Reise fortzusetzen, sind wir auf unserer Rundreise durch die europäische Klassik bei einer der Großmächte angelangt – Österreich.

Das Erste an was man denkt ist natürlich das Wunderkind und der Punkrocker der Klassik… Wolferl Mozart, aber es gab noch einige mehr… Schubert, Bruckner, die Straußens ( Vater und Sohn ). Das Ganze hat natürlich ein bisserl mehr Esprit, einen Hauch mehr Charme als diejenigen, die wir bis jetzt gehört haben, aber genau so stellt man sich ja auch ein Wiener Caféhaus vor… plüschig irgendwie… und wie wir wissen, alles andere als klösterlich enthaltsam…

Die Schluchtenscheisser Öschis rechnen übrigens Beethoven ( zufällig aus Bonn ) zu ihren Komponisten, weil der ja schliesslich in Wien gejobbt hat. Irgendwie kennen wir das System, den anderen Österreicher legen die ja den Deutschen zur Last… also immer so wie es grad passt. Ich mag mich darüber nicht streiten und halte mich stur an das Geburtsortprinzip.

Die großen Klassiker der lustigen kleinen Alpenrepublik ( damals übrigens Inhaber einiger wunderbarer Urlaubsorte – erinnert sich einer an Sissis Ausflug in die Puszta ? ) wurden erfolgreich durch Gustav Mahler und Arnold Schönberg fortgesetzt… bis heute hat Österreich mit z.B. Ligeti, Cerha und Haas eigene Komponisten im Genre, natürlich kennt die auch fast keiner… Kunstmusik ist heutzutage ja nicht so der Bringer. Falco hat sich da dann doch eher einen Namen gemacht… durchaus im Sinne der Klassisker

Typisch Österreich – da musste ich nicht lange nachdenken… der Walzer natürlich. Musik mit Schmäh… die Alternative wäre Musik mit Schmiss, auch ganz typisch für Österreich… so Richtung Radetzkymarsch… aber da dann doch lieber die gute alte ‚Blaue Donau‘ von Johann Strauß ( Sohn )… naja, nicht ganz… sondern in der Fassung von Juan Garcia Esquivel, dem König des Space Age Pop… und einem Video für ‚2001: Space Odyssey‘-Freaks

Lehrreiches: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wird in 44 Staaten übertragen, Salzburger Nockeln bestehen in Wirklichkeit aus Luft und Kalorien und dank der Familie Mozart gibt es auch einen Marillenschnaps, der nach Mozarts Schwester Nannerl benannt wurde und ganz hervorragend sowohl zu Nockeln als auch zu Mozartkugeln passt.

Reiseroute
<<<Turkey … Germany >>>

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