Barcamping am Bodensee

Eine aufregende Sache für eine, die notorisch der Meinung bleibt, dass Handys neumodisches Klump und das die Internetsache des Teufels sei: Der erste Besuch eines Barcamp und das auch noch in Friedrichshafen, was ja an sich schon ein überaus konspirativer Ort ist… findet ein ortsunkundiger Besucher ja ohne technische Hilfe nicht… Ach ja, Navigationsgeräte – auch Teufelszeug.

Um es kurz zu machen, für mich kann es beim Barcamp eigentlich keine Themen geben, was interessiert mich also bitte das Karma meines Blogs, Joomla oder Marketingstrategien für WordPress? Andererseits… meine alte Liebe Bodensee wollte ich natürlich sehen, will ich immer…also habe ich auch die Einladung eines befreundeten Blogs (ja, Blogs werden in Wahrheit von Menschen geschrieben, ich weiß das inzwischen auch) angenommen und mich an den See karren lassen. Bei Traumwetter.

Barcamps, sollten sie denn alle so sein, sind eine prima organisierte Sache. Man bekommt ein Namensbapperl, wenn man will ein T-Shirt und es gibt Frühstück bis in die Puppen. Während die echten Barcamper in ihren Sessions sitzen, können die Spielkinder am See plantschen… ob die wohl wissen, welche Bedeutung für mich das Wort Session hat? Egal. Ich habe in dieser Zeit sensationell guten Kaffee von Sonntagmorgen.com getestet, Postkarten, Kugelschreiber, Aufkleber und ein tolles T-Shirt mit einem Hamster bekommen…

Es gab zu Essen und zu Trinken soviel kleine Menschen wegschleppen können, ich habe gelernt, dass Quittennektar nur am Anfang gut schmeckt (bäh!) und das eine Aronia-Beere das Beerchen von der schwarzen Eberesche ist… nach Meinung meiner Tante zwar giftig, aber laut dem Saftblog durchaus essbar trinkbar und eigentlich auch ganz lecker. Und ich hab mich über diejenigen amüsiert, die völlig kommunikationsfrei vor einer Traumkulisse in ihren Laptop starren… als ob die Welt da drinnen wär, statt vor dem Fenster.

Trotzdem, ich war froh, dass auch das andere Blog nach einiger Zeit keine Lust mehr hatte und lieber mit mir nach Lindau gefahren ist… immer noch meine Traumstadt am See – ich nehme übrigens jederzeit Jobangebote aus dieser Region an. Vielleicht sollte ich ja mal ein Arbeitssuchblogposting in Sachen Lindau posten… obwohl Pinkeln dort genau wie überall auch ein 50erl kostet. Ach ja… der See.

Ein Fazit: Barcamps sind lustig und. der Bodensee ist traumhaft. Sicher… ich hätte das ganze Posting kürzer fassen können, aber das wär nicht gut fürs Blogkarma… und hey… es ist Sonntag.

Ein Gedanke zu “Barcamping am Bodensee

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