Ivys Haushaltstipps #8

Für Menschen, die gelegentlich etwas Motivation brauchen um ihre Küche tiefenzureinigen, empfehle ich dringend die Anschaffung von Mehlmotten oder ähnlichen kleinen Helfern. Diese entzückenden kleinen Tiere erhält man kostengünstig bei verschiedenen Lebensmittelhändlern, oft bekommt man auch noch ein Päckchen Reis oder biologisch abbaubares Müsli dazu.

Kaum hat man sich die possierlichen kleinen Wesen angeschafft, zeigen sie einem schnell die vergessenen Ecken der Küche, spüren verloren geglaubte Schokoladenkrümel unter dem Küchenschrank auf und beschäftigen den Hund stundenlang, in dem sie ihm graziös um die Ohren flattern. Ein weiteres Beschäftigungspotential bietet auch die Nachzucht dieser faszinierenden Tierchen, sie ist einfach, schnell und garantiert erfolgreich… also durchaus auch für Kinder geeignet.

Für die Freunde der klassischen Sisyphusarbeit haben diese freundlichen Motten auch einen enormen Vorteil, man kann sich stundenlang mit ihrer Tötung beschäftigen, ohne auch nur annähernd zu einem Ende zu gelangen. Alles in allem, ein wirklich nutzbringendes Haustier, das völlig zu Unrecht als Schädling bezeichnet wird…

Picture: Wikipedia

11 Gedanken zu “Ivys Haushaltstipps #8

  1. Sebastian schreibt:

    Gleiches gilt im Übrigen auch für Textilmotten. Etliche mit Motten übersäte Klebefallen und das Ausmerzen einiger Nester sind noch lange kein Grund, die Fliegenklatsche nicht trotzdem immer griffbereit zu haben.

    Ein Spaß ist es, abends das Wohnzimmer zu verlassen und eine halbe Stunde später nochmal das Licht einzuschalten. Eine fette Ausbeute ist garantiert.

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  2. Alexander schreibt:

    Ha! Ich hatte Schwärme von den Viechern , angelockt durch das reichliche Hundefutterangebot in meinen Schabenbehältern. Diese Zeiten sind vorbei , dank Pheromonfalle , absammeln der Raupen und fleissigen Helferlein (=Zitterspinnen) hat ihre Zahl rapide abgenommen , was nicht heissen soll die Plage wäre vorbei – irgendwo hat sich eine kleine Bastion hartnäckig verschanzt , die immer noch wenige , aber dafür fast doppelt so grosse Biester hervorbringt.

    Ich begegne dem mit noch mehr Pheromonfallen und einer Karate – ähnlichen Technik , mit der ich die Biester aus der Luft pflücke und sie dann mittels geballter Faust hinrichte.

    Die Dinger schleppt man sich allerdings nicht nur durch verseuchte Lebensmittel ein , nein , sie sind so nett und kommen auch von draussen.

    Den Kampf nicht aufgeben ! Notfalls Luftunterstützung anfordern!

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  3. The Jester schreibt:

    Herzliches Beileid und Waidmannsheil! Gnadenlose Härte und unermüdlicher Jagdeifer sind das einzige, was hilft. In Fällen wie diesen macht die Genfer Konvention für den Einsatz von Napalm und chemischen Kampfmitteln eine Ausnahme.

    Tipp: Alle für die Viecher schmackhaften Lebensmittel entsorgen, sofern sie nicht in absolut dicht in Blech oder Hartplastik versiegelt sind – normale Plastikfolien sind durchaus kein Hindernis. Auch eventuelle Vogelfuttervorräte in der Garage o.ä. nicht vergessen.

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  4. Feli schreibt:

    Tja Uwe, das gibt mir zu denken!!!
    Das Ivy war auch bei mir und wir habe diese possierlichen Tierchen nicht, auch nicht nach zwei Wochen.
    Kann es sein , dass sie die von dir mit nach Hause geschleppt hat?

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