Playing Blog

Ich lebe von der Rückmeldung der Menschen, die mir nicht nur mitteilen, was sie bewegt, wie es sich bewegt und wo sie sich bewegen, sondern gerade von jenen, die auch tatsächlich eine Meinung zu den Dingen habe, die mich bewegen… und unter den vielen, vielen Mails, die ich als Reaktion auf mein Blog bekommen habe, sind echte Perlen aufgetaucht… teilweise sind die Formulierungen dieser Menschen so gut, dass ich darum bettle (sic!) , mehr davon lesen zu dürfen…

Ehrlich gesagt, manchmal bin ich sogar ein klein bisschen neidisch, dass mir diese Sätze nicht selbst eingefallen sind… beispielsweise dieser wunderschöne Satz, der von einem Wikipedianer stammt, den ich sehr schätze:

„Dein Blog zu lesen ist wie ein Computerspiel,

man hofft bei jedem Posting es sei der Endgegner“

Ein anderer Mensch, den ich bei Wikipedia kennengelernt habe und dessen eigenwillige und sarkastischen Löschbegründungen und bissigen Kommentare ich manchmal voller sehnsüchtigem Neid gelesen habe, ist Bee… Er hat zu meinem und manch anderem Bedauern seine Mitarbeit bei der wohl regelgeilsten Community der Welt eingestellt… Aber glücklicherweise hat Bee seit Januar ein eigenes Blog… und ich werde vermutlich Tage mit Nachdenken verbringen, um herauszufinden was wohl der tiefere Sinn des Wortes Zynaestesie sein mag…

Ein Gedanke zu “Playing Blog

  1. bee schreibt:

    Huch, so eine Anmoderation von Dir – das füllt mir Herz und Schreibfinger mit großer Freude! Zumal ich mich in den letzten Wochen und Monaten oft genug gewundert habe, warum solche Dinger nicht aus meiner Feder stammen.

    Und jetzt ein Blog, statt weiter verschollene Renaissance-Komponisten aus dem Archivdreck zu kratzen. Meine Art elektronischer Fußfessel an die Sprache. Mein Wellnessbereich, um… äh ja, richtig. Weil das die Schnappschüsse aus dem real existierenden Surrealismus am besten abbildet. Die Farben bleiben erhalten. Oder um es mit den Worten einer Freundin zu formulieren, die einmal (ganz unabsichtlich) die nackte Wahrheit über mich gesagt hat: „Also zwei Dinge kann er ja echt, böse sein und schreiben.“

    Na, ich glaube, dass mir die Ideen nicht so schnell ausgehen. Notfalls schreibe ich meine Erinnerungen über dieses kleine Handlexikon auf…

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