Zu spät…

Das ich auf Zuspätkommen bei der Arbeit gelegentlich etwas pikiert reagiere ist bekannt… das ein verspätetes verschlafenes Eintrudeln morgens um fünf nach sechs von mir lediglich mit stoischer Gelassenheit und Schulterzucken geahndet wird allerdings auch.

SchwesternuhrLiegengebliebene Autos, vergessene Handys und lebensabschnittspartnerliche Interventionen verführen mich eher schadenfreudigen Kommentaren und über den Tag verteilten sarkastischen Nachtretens… Das ich mitten im Januar (!) nach vier Tagen sibirischer Temperaturen und kniehohem Schnee auf „unerwarteter Wintereinbruch“ mit einer Art sanftglühender Erregung reagiere, hat sich inzwischen auch rumgesprochen…

Und auch wenn  ich fanatasievolle Ausreden  wirklich schätze und auch bemerkungstechnisch entsprechend honoriere… wenn mich jemand anruft, um mir mitzuteilen, dass es wegen unvorhersehbarer Regenfälle und einer Schwester, die den Familienregenschirm mitgenommen hat, obwohl doch Schnee angesagt wurde – wegen dem man hätte zu spät kommen können –  später wird… dann löst das in mir, trotz aller Contenance, doch eine gewisse agiterte Raserei aus…

Und das ist noch sehr, sehr vorsichtig formuliert…

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