Need for Speed

Der kleine Junge bremst abrupt vor mir ab: „Ich soll dir von Gerhard sagen, er hätte dein Mädel auf dem Hof.“ Ich schaue ihm verwundert hinterher wie er den Flur der Kita entlang rennt, da fällt es mir ein. Er ist der Sohn von der besten Freundin von Gerhards Frau. Und Gerhard ist der Schwager des besten Skatkumpels meines Onkels. Damit ist Gerhard nach schwäbischen Maßstäben eng mit mir verwandt und war und ist der einzige Mensch in meiner demzufolge weitläufigen Familie, der meine Vorliebe für Geschwindigkeit teilt.

Es dauert nur ein paar Minuten bis ins Nachbardorf und ich fahre in den Hof des Motoradhändlers. Ich schlendere zum offenen Hallentor und bleibe stocksteif stehen, als ich eine bildhübsche Suzi mitten in der gekachelten Halle stehen sehe. Pechschwarz. Naked. Mein erstes großes Bike und es steht vor mir. Auf einem Moped neben dem Hallentor hockt Gerhards Mechaniker Frank, raucht eine und brüllt: „Ivy ist da.“ Gerhard kommt Sekunden später aus der hinteren Tür, während ich mich immer noch nicht wirklich sortiert habe, drückt er mich an sich. Irgendwann wird mich der Mann mit seinen Umarmungen töten, aber das Leuchten in seinen Augen entschädigt mich diesmal für die Schmerzen. „Immer noch eine Schönheit.“ haucht Gerhard an meinem Ohr. Ich nicke nur.

Er geht zu dem Regal mit den Helmen, schnappt sich einen mattschwarzen Helm und schnuppert dran. „Jepp, ist deiner.“ und wirft ihn mir zu. „Schlüssel steckt, Kleines. Bring sie mir in einer Stunde oder so zurück.“ Ich schlucke: „Aber ich hab doch keinen Führerschein mehr dafür.“ Gerhard lacht und während er raus geht meint er nur: „Und? Du hältst die StVO doch eh nur für eine nett gemeinte Empfehlung, also stell dich nicht so mädchenhaft an.“

Ich schleiche mich langsam an die Maschine. Meine Finger streichen ehrfürchtig über den Lack des Tanks, berühren zart den Sattel, liebkosen die vertraute Form. Eine Stimme hinter mir sagt: „Du siehst aus, als würdest du ihr gleich einen blasen.“ Ich drehe mich nicht zu Frank um, als ich antworte: „So eine alte Dame bläst man nicht, die fickt man langsam und liebevoll.“ Er lacht und stellt sich neben mich. Er fragt mich, wieso ich nicht einfach losfahre. Mit leiser Stimme erkläre ich ihm, das mein Liebster das nicht mögen würde. Er hat Angst um mich, er mag Motorräder nicht. Tote Freunde. Er krampft schon bei dem Gedanken an eine 50er Vespa. Und ich auf einem richtigen Motorrad, ich glaube, das könnte ich ihm nie erzählen. „Er erfährt es doch nicht.“ sagt Frank schulterzuckend. Nein, würde er nicht, aber ich würde es wissen, was vielleicht noch schlimmer ist.

„Mach sie doch an“ schlägt er vor, als meine Finger mit dem Zündschlüssel spielen. „Wenn ich sie höre, will ich sie fühlen.“ sage ich, als ob ich es ausgerechnet ihm erklären müsste. „Na, dann setz dich doch wenigstens mal drauf.“ Ich schüttle den Kopf. „Wenn ich sie zwischen den Beinen habe, muss ich sie fahren, dafür reicht meine Selbstbeherrschung nicht aus.“ Wir erinnern uns an alte Freunde, traumhafte Tage, verlorene Rennen und Bikes, die wir gerne mal gefahren wären. Schliesslich klackere ich leise mit den Fingernägeln auf den Tank, drücke Frank mit einem Seufzen meinen Helm in die Hand „Sag Gerhard er kann den Helm wegschmeissen, ich brauch ihn nicht mehr.“ und drehe mich um.

Er ruft mir hinterher „Kein Kerl ist das wert, Kleines.“ Ich drehe mich zu ihm um und grinse: „Vertrau mir, alter Mann, gegen einen Ritt auf meinem Kerl ist die Bandit echt Kindergarten. Und das ist es mir allemal wert.“ Ich lache als ich ins Auto steige, mach das Dach auf, Radio an, geniesse die Sonne auf der Landstrasse und geb dem kleinen Polo so viel Gas wie er gerade noch verkraften kann. Merkwürdigerweise bin ich glücklich.

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Und ein bisschen Motoradporno für mich

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Fragen über Fragen

Die liebenswürdige Devote Romantikerin und der/die aller süßeste Prinzessin Ruby haben mich mit dem Liebsten Award bedacht: Vielen Dank dafür. Aber – es gibt immer ein aber, nicht wahr – damit sind ein Popo voller Fragen verbunden. Nachdem die Feierlichkeiten zum Blogjubiläum abgeschlossen sind, werde ich mich diesen mit soviel Würde wie nur irgend möglich stellen.

Liebster Award

Devote Romantikerin:

1.Warum bloggst du?

Ich fing damit mal an um meinen Alltag zu überleben und meine Trauer weg zu schreiben, inzwischen blogge ich einfach nur noch zu meinem Vergnügen, um mich später an Dinge zu erinnern, meiner Tochter, wenn sie alt genug ist, also über 40, mein Blog zu lesen zu geben und manchmal auch einfach um Menschen zu erfreuen, von denen ich weiss das sie hier mitlesen.

2. Die erste Liebesnacht mit deinem neuen Schwarm. Am nächsten Morgen geht die Tür auf und der 50 kg Neufundländer kommt zu dir aufs Bett und schlabbert dich ab. Wie reagierst du?

Begeistert. Echt jetzt.

3. Du wachst morgens an einen Baum gelehnt in Buenos Aires auf und stellst fest, dass du mit Handschellen an eine attraktive unbekannte Person deines favorisierten Geschlechts gekettet bist. Wie geht es weiter?

Ich versuch erst mal heraus zu finden, ob mein Portugiesisch auch für diese Situation angemessen ist, währenddessen öffne ich meine Handschelle mit dem Universalhandschellenschlüssel an meinem Schlüsselbund und fessel die attraktive unbekannte Person meines favorisierten Geschlechts an einen nahe gelegenen Baum und amüsiere mich damit – Geschenke soll man schliesslich dankend annehmen.

4. Aufgeregt bist du unterwegs zu einem hoch interessanten ersten Date. Spontan habt ihr euch zum Baden gehen verabredet. Vor Ort bemerkst du, dass du dein Bikiniunterteil (Männer: Badehose) nicht dabei hast. Mit welchem Spruch ziehst du dich aus der Affäre?

Sorry, aber ich kann nicht schwimmen, dieses Date hätte ich nie gemacht.

5. Auf einer Parkbank findest du ein Buch, dass dein Leben verändert. Was ist sein Titel?

Es ist die Bauanleitung für einen Replikator auf molekularer Ebene. „Tea, Earl Grey, hot“

6. Welche Sucht kannst du einfach nicht lassen?

Nutzloses Wissen.

7. Stell dir vor, du wärst weltberühmt. Wofür?

Würde ich das wollen, wäre ich das sicher schon. Aber wenn es sein müsste, wäre ich lieber Florence Nightingale als George Washington.

8. Du kannst frei wählen, in welchem Land und in welcher Stadt du ab nächste Woche leben wirst. Wo finde ich dich und warum?

Ich bin mit meinem liebsten Submissiven in einem Dorf in der Emilia Romagna, vielleicht in Castelnovo ’ne Monti. Da fühle ich mich zuhause, es ist warm, es gibt Berge in der Nähe, freundliche Menschen, großartigen Wein und hervorragenden Käse. Mehr brauch ich nicht.

9. Welches Tier fasziniert dich und warum?

Ich mag Enten. Ich weiss nicht warum. Sie sind toll. Und Schnabeltiere, die sind auch toll. Ach… und Warzenschweine sind super.

10. Was tust du am liebsten, wenn du grade nicht am Bloggen bist?

Mit meinem Süssen auf der Terrasse sitzen, Rotwein trinken, mir die Füsse massieren lassen und mit ihn zu philosophieren. Also immer, wenn ich ihn grade nicht küsse.

Ruby

1) Die ist überall gleich: warum bloggst du?
Siehe oben.

2) Der Peinlichste Moment in deinem Leben und warum war er so peinlich (also damals denke ich)?

Damen haben keine peinlichen Momente… und für den Fall das doch, bietet dieser Blog eine Reihe solcher speziellen Geschichten.

3) Wasser … Bier … Whiskey … Vodka oder doch lieber ein Cocktail? Was ist dein Lieblingsgetränk und warum ist es genau das eine?

Rotwein, handgemacht und knochentrocken. Guten Rotwein herzustellen ist eine Kunstform, den Geschmack der Erde, des Fasses, die Arbeit und die Liebe zu spüren ist wundervoll.

4) Deine Körper verwandelt sich in ein menschliches Tier, in was würdest du dich verwandeln und wie siehst du aus?
Ein rosa Plüschkarnickel.

5) Du hast einen Lotto 6er, welche Wünsche würdest du dir erfüllen?

Ein kleines Rustici in der Emilia Romagna mit einem feinen Keller für Wein und Spiele, samt Vespa und ein, zwei riesigen, faulen Hunden… den Rest würde ich Leuten geben, die mit dem Geld Sinnvolleres anfangen können als ich.

6) Es wird Sommer, draußen wird es warm. Welche schmutzige Idee kommt dir als erstes in den Sinn?
Ein Jägerhochsitz.

7) Würdest du dem Teufel deine Seele verkaufen? Und welchen Preis müsste dir der Teufel dafür bieten?
Der Teufel hätte wenig Spass daran… er sitzt nachts an meinem Bett und bewundert mich.

8) Grün … Rot … Gelb … Braun … Weiß … Blau … Deine Obst und Gemüsefarbe ist und warum zieht dich die Farbe so an?
Grün. Apfel-, Limetten-, Basilikumsorbetgrün. Ich weiss es nicht, es ist meine Farbe, schon immer und ohne jeden Zweifel.

9) Schlapfen … Sandalen … Sneakers … Stöckelschuhe … Stiefel … Welcher Schuhtyp bist du und wieso passen sie so gut zu dir?

Alles ausser Steifeln, Schuhe in jeder Form kann man nicht genug haben, aber ich hab ein besonderes Gefühl bei Rocky-Horror-Picture-Show-Schuhen. Vielleicht weil sie so gut zu meinen geliebten Korsetts passen?

10) Wohin soll die Reise gehen? Strand und Meer … Berge und Wälder … Hot in the City … irgendwo wo man sich nur mehr mit Koordinaten orientieren kann … und was würdest du dann dort alles machen?
Es sind immer Berge. Ich würde gerne einfach in Frieden mit dem Fräuleinwunder und meinem Sub dort leben… und spielen 🙂

Die Regeln des Awards schreiben vor, dass ich mir neue Fragen ausdenke und 3 bis 8 Blogger mit diesem Kettenbrief beglücke. Ich möchte niemanden nötigen 10 Fragen zu beantworten, insbesondere nicht bei dieser Hitze. Aber ich möchte gern den Besitzern dieser Blogs sagen, dass sie meine Tage erhellen:

Das Erwachen/ Sex beyond the 50’s
Alpenreport – Kekskrümel, Kaffee und Kuhweiden
Durch die Zeit
Private Femdom
Know your Gods
Submissives Handeln

Sollte einer von euch das tiefe innere Bedürfnis haben, ein paar Fragen zu beantworten, bitte:
1. Warum bloggst du?
2. Hast du dich irgendwann erwachsen gefühlt? Wann war das?
3. Wenn du dir ein Großbauprojekt aussuchen könntest, in dem du massig Geld verpulvern könntest, was würdest du bauen?
4. Würdest du lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen und warum?
5. Abgesehen von Alltags- bzw. Gebrauchsgegenständen, gibt es etwas, das du immer Zuhause haben musst?
6. Welchen Kurs würdest du im Alter belegen?
7. Was muss man können?
8. Gibt es ein anderes Wort für Synonym?
9. Angenommen du triffst ein höheres Wesen deiner Wahl, was würdest du es fragen?
10. Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten? Tu es.

10 Fucking Days – Mindfucking

Something that intentionally destabilizes, confuses or manipulates the mind of another person.

Einem Menschen etwas vorzugaukeln, das nicht existiert, Gefühle auszulösen, die der umgebenden Realität nicht entsprechen,  Bilder in den Kopf zu setzen, Fantasien lebendig scheinen zu lassen – Ein wunderbares Spiel, sofern man mit dieser speziellen Art von Beeinflussung umgehen kann. Und ich kann es.

Also kann ich mir selber einreden, ich stünde jetzt nicht in der Küche und würde Kuchen backen, sondern würde jetzt am Rechner sitzen und einen großartigen Artikel über Mindfucking schreiben … Ganz wie in Twelve Monkeys … echter Mindfuck vom Allerfeinsten. Im Übrigen nennt man das Filmgenre tatsächlich so.

Are you really sure?

Brain Freeze

Es ist zu warm, ich hab den Kopf voller Blödsinn und statt was Sinnstiftendes zu tun, beschäftige ich mich mit Eis. Schokoladeneis mit Stückchen. Und dabei fiel mir ein, wie meine Mum bei ungehemmtem Eisgenuss früher sagte: „Take care, you`ll get a brain freeze.

So wie es in Amerika keine Zugluft gibt, scheint es in Deutschland keinen brain freeze zu geben, denn das Fräuleinwunder kann vor Mums Augen soviel Eis in ihren Bauch schaufeln wie sie will – die genussverderbende Warnung bleibt aus. Meiner Meinung nach eine himmelschreiende Ungerechtigkeit…

Für diejenigen, die nicht wissen, worüber ich rede, ab 0:36 wird es anschaulich:

Die wissenschaftliche Variante des Slurpee Brain Freeze und Ice Cream Headache gibt es hier .

Female Robotization

Einige Blogs aus dem Bereich Female Led Relationship (FLR) lese ich schon über eine geraume Zeit hinweg. Und insbesondere in den sparsam gestreuten deutschsprachigen Blogs ist mir etwas aufgefallen, was mir als dominantem Part einer weiblich geführten Beziehung ein wenig Gedanken macht. Eine Art Unbehagen, das ich mir aus dem Kopf schreiben will.

Unabhängig davon, von wem der Wunsch nach einer solchen Beziehungsform ausgeht, beginnt die Geschichte meist mehr oder weniger als experimentelles Spiel. Da wird oft erwähnt, dass man sich liebt, sich der gegenseitigen Achtung versichert, die Betonung auf Respekt gelegt and so on. Aber nach und nach werden diese Elemente scheinbar immer unwesentlicher, auch wenn der Terminus „Spiel“ nach wie vor verwendet wird. Dann nach einiger Zeit, sprich Jahre, werden nur noch Strenge, Konsequenz und Kontrolle propagiert. Aus dem gemeinsamen Spiel mit dem gesunden Egoismus der Frau und der freiwilligen Unterwerfung des Mannes wird Egozentrik und Erpressung. Es spielt keine Rolle, ob die Paare von Anfang an sadomasochistische Neigungen hatten oder nicht … Bestrafung wird ein zentrales Thema. Und zwar in einem Rahmen den ich für ausgesprochen grausam halte, Missachtung und Liebesentzug.

robot_woman_amidoinitrite_benedict_campbell_desktop_1600x1200_hd-wallpaper-17788Es werden Befehle gebellt, auf die Mann reflexhaft zu reagieren hat. Manieren und Höflichkeit gedrillt, obwohl Frau selbst auf jede Zuvorkommenheit verzichtet. Der Mann wird heiss gemacht, nicht weil Frau ihn scharf findet, sondern um ihn gefügig zu machen. Aus Koseworten werden Demütigungen. Jede Zuwiderhandlung, jede Renitenz muss augenblicklich mit unbarmherziger Konsequenz sanktioniert werden. Das ist kein Spiel, das ist Konditionierung. Dazu kann man stehen wie man will, aber meiner Meinung nach hat diese Art der Behandlung nicht nur seine bedingungslose Gehorsamkeit zur Folge, sondern Frau instrumentalisiert sich selbst. Sie wird zu einer Maschine. Hart, unflexibel und vorhersagbar.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass es die Männer in diesen Beziehungen sind, die dieses Verhalten forcieren, sie manipulieren ihre Frau hin zur Erfüllung einer autokratischen Wichsfantasie. Es wird nicht nur ein anachronistisches männlich dominiertes Beziehungsmodell umgekehrt, es wird ins Stereotyp überführt. Ein nach einer Gebrauchsanleitung in einem Blog auf Herrschaft programmierter Roboter. Nein. Damit will ich meine Art zu leben nicht in einen Topf werfen.

Göttin noch eins, wenn ich die Führung in der Beziehung wirklich innehabe, dann führe ich sie nach meinen Maßstäben, im Bewusstsein meiner Weiblichkeit und unserer persönlichen Stärken, Schwächen und Neigungen. Es gibt keine Fronten zu klären, die stehen fest, jeder Kampf um die Kontrolle wäre unnütz.  Auch wenn völlig klar ist, wer die Entscheidungen letztendlich trifft: Ein liebevoll geflüstertes „Bitte, tu das für mich.“ lässt viele Dinge geschehen, die unmöglich gedacht waren. Ein Hauch Inkonsequenz, ein wenig Nachsicht und viel Empathie darf ich mir erlauben. Strafe ist ein Element, aber nicht ohne die absolute Sicherheit der Zuneigung. Demütigung ist, gezielt eingesetzt, sehr effektiv, aber im Giesskannenprinzip unter seiner und meiner Würde. Lustvoller Egoismus ist eine Wonne für beide, aber ihm mit Drohungen dazu zu zwingen, ist schäbig.

In meiner Welt lebt es sich harmonisch und intensiv. Das Wir steht vor dem Ich und erlaubt es, sich selbst zu leben und auszuleben. Zuhören, Rücksichtnahme, Fürsorge, Liebe und viel, viel Lachen. Ganz echt und völlig entspannt. Und auch wenn es sich nicht ansatzweise so gut liest wie ein Hardcoreblog, es musste mal geschrieben werden.

Was ich brauche?

Ganz ehrlich, sollte ich herausfinden, dass das Internet tatsächlich so aussieht, wie es sich hier darstellt, dann werde ich sofort jede virtuelle Verbindung zum Rest der Welt kappen und mich weit weg von jeder modernen Technik in einer Höhle vergraben. Ganz weit weg.